Die Pyramiden von Gizeh

Die Pyramiden von GizehDie Pyramiden von Gizeh in Ägypten, direkt an der Pyramidenstraße „Scharia el-Ahram“ gelegen, sind das einzige noch erhaltene der sieben Weltwunder der Antike und zählen zu den berühmtesten und ältesten, nämlich in gutem Zustand, erhaltenen Bauwerken der Menschheit. Sie befinden sich im westlichen Teil des sogenannten Niltals – genau genommen etwa acht Kilometer südwestlich von Gizeh, welche nach Kairo und Alexandria als drittgrößte Stadt Ägyptens gilt. Was die Entstehungszeit der Pyramiden von Gizeh betrifft, so kann gesagt werden, dass diese zur Zeit der 4. Dynastie, in welcher die Pharaonen Cheops, Chephren und Mykerinos herrschten, zwischen 2620 bis 2500 v. Chr. errichtet wurden.

Den damaligen drei herrschenden Pharaonen Cheops, Chephren und Mykerinos verdanken die Pyramiden ihre Anzahl und ihre erhaltenen Namen:

  • Pharao Cheops: Cheops-Pyramide (= große Pyramide)
  • Pharao Chephren: Chephren-Pyramide (= mittlere Pyramide)
  • Pharao Mykerinos: Mykerinos-Pyramide (= kleine Pyramide)

Die drei Pyramiden wurden genau genommen auf einem flächenmäßigen Kalksteinplateau von rund 1000 m mal 2000 m erbaut. Dabei ist jedoch in Betracht zu ziehen, dass sich die Pyramiden von Gizeh nicht auf der gesamten Fläche erstrecken, sondern während deren Errichtung sowohl Nebenpyramiden, Gräberfelder als auch Tempelanlagen und Arbeiterdörfer auf dem zuvor erwähnten Kalksteinplateau entstanden. Was im Rahmen des Pyramidenbaus bis heute als besonders einzigartig und bemerkenswert gilt, ist die Tatsache, dass dabei keine Fuhrwerke mit Rädern eingesetzt wurden, da die Ägypter zur damaligen Zeit die Erfindung des Rades noch nicht kannten. Infolgedessen gibt es zahlreiche Theorien, wie sich Steintransport bei der Errichtung der ägyptischen Pyramiden von Gizeh vollzogen haben könnte.

Die Pyramiden von Gizeh stellen sich vor:

Cheops-Pyramide Die Cheops-Pyramide

Die Cheops-Pyramide gilt als die älteste und gleichzeitig bekannteste unter den Pyramiden von Gizeh und wird demnach auch als Große Pyramide bezeichnet. Genau genommen ist sie die höchste Pyramide der Welt. Wie ihr Name schon verrät, wurde sie als Grabmal für den ägyptischen Pharao Cheops, der wie zuvor erwähnt in der 4. Dynastie im sogenannten Alten Reich regierte, erbaut. Die Pyramide besteht aus rund drei Millionen Steinblöcken, welche jeweils ein Gewicht von 2,5 t aufweisen und mit sogenannten Kalksteinplatten verkleidet waren. Ihre Maße liegen bei 138,75 m Höhe (damals 146,6 m Höhe), 238,7 m Seitenlänge, 51°50‘ Neigungswinkel und 2.583.283 m³ Volumen. Diese Pyramide erfährt eine exakte Ausrichtung nach den vier Himmelsrichtungen. Außerdem beträgt der Unterschied in den Maßen ihrer vier Seitenlängen weniger als ein Promille. Allgemein ist abschließend anzumerken, dass die Cheops-Pyramide gemeinsam mit ihren beiden anderen Schwestern-Pyramiden das zugleich älteste und letzte heutzutage noch existierende Weltwunder der Antike darstellt. Dabei wird die Fertigstellung des Baus auf das Jahr um 2580 v. Chr. geschätzt.

Chephren-Pyramide

Die Chephren-PyramideDie Chephren-Pyramide gilt als die zweithöchste unter den drei Pyramiden von Gizeh. Trotzdem erscheint sie bei genauerem Betracht höher als die Cheops-Pyramiden, was aber genau genommen auf ihren steileren Neigungswinkel von 53°10‘ und ihren etwas steileren Untergrund zurückzuführen ist. Wie die anderen Pyramiden wurde auch die Chephren-Pyramide in der 4. Dynastie um das Jahr 2550 v. Chr. erbaut. Dabei erhielt sie den Namen des Pharaos Chephren( = Sohn von Pharao Cheops), welcher hier bestattet wurde. Ihre Maße liegen bei 136,4 m Höhe (damals 143,5 m Höhe), 215,25 m Seitenlänge, 53°10‘ Neigungswinkel und 2.211.096 m³ Volumen. Ebenso wie die Cheops-Pyramide war auch die Chephren-Pyramide vollständig mit Kalksteinplatten verkleidet. Ihre Spitze ragt aufgrund ihres steileren Neigungswinkels über die Spitze der Cheops-Pyramide hinaus, weshalb sie folglich von Laien oft für die Cheops-Pyramide gehalten wird.

Mykerinos-Pyramide

Die Mykerinos-PyramideDie Mykerinos-Pyramide stellt mit Abstand die kleinste der drei Pyramiden von Gizeh dar, gilt jedoch trotzdem als achthöchste aller ägyptischen Pyramiden. Wie ihr Name bereits verrät, wurde sie als Grabmal für den altägyptischen Pharao Mykerinos (= Sohn von Pharao Chephren) errichtet, welcher in der 4. Dynastie von etwa 2532 bis 2503 v. Chr. regierte. Ihre Maße liegen bei ursprünglichen 65 m Höhe (heute: 62 m), Seitenlängen von 102,2 m mal 104,6 m und einem Neigungswinkel von 51°20‘. Der obere Teil der Mykerinos-Pyramide war ebenso wie jener der beiden anderen mit Kalksteinplatten verkleidet, wobei die unteren Lagen aus Rosengraniteinfassungen bestehen. Zugehörig zur Mykerinos-Pyramide wurden auch einigen Tal- und Totentempel errichtet, welche jedoch heutzutage nicht mehr vollständig erhalten sind.

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(Quelle Bild 1: www.terra-solar.eu/projekt-terra.html)

(Quelle Bild 2: www.medienwerkstatt-online.de/lws_wissen/vorlagen/showcard.php?id=203)